Vier neue Torschützen

GCKEHCK

6:2 (2:0, 3:0, 1:2) in Küsnacht gegen die GCK Lions: Unser EHC hat drei Tage nach dem 6:1 in Winterthur erneut eine sehr solide Leistung abgeliefert. Und es konnten mit Melnalksnis, Simek, Altorfer und Knellwolf gleich vier Torschützen erstmals in dieser Saison jubeln.

Mit diesem Sieg übernahmen wir Platz 2 in der Tabelle, nun einen Punkt vor La Chaux-de-Fonds, aber vier Verlustpunkte hinter Leader Olten, der am Dienstag nächster Woche bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in unserer stimo arena antritt.

“Ich würde schon wünschen, dass auch die anderen Linien kommen und Tore produzieren” - das hatte Trainer Jeff Tomlinson nach dem 6:1 in Winterthur gesagt, bei dem die ersten fünf Treffer auf das Konto unserer ersten Linie gegangen waren. Und es kamen andere. Melnalksnis, Simek, Altorfer und Knellwolf erzielten in der KEK vor 480 Zushauern ihre ersten Saisongoals. Rihards Melnalksnis machte den Anfang. Der Lette enteilte in unserem ersten Unterzahlspiel und bezwang ohne Schnickschnack Lions-Goalie Jeffrey Meier (10.).

“Ich habe beim Goalie ein Loch auf der Stockhandseite gesehen, und genau dorthin hab ich geschossen. Ich bin keiner, der Tricks versucht. Einfach schiessen, ist meine Devise”, sagte der Mann mit dem komplizierten Nachnamen, den deshalb alle nur “Richi” nennen. “Unser Ziel war es, die Scheibe hinter die Verteidiger zu bringen und mit sehr viel Druck nachzugehen. Damit haben wir ihnen so manchen Puck abgeluchst. Dass nun auch andere Tore schossen, nimmt ein bisschen den Druck von den ersten zwei Linien.”

“Richi” hat ein Spiel Klotens verpasst, als er wegen Verletzungssorgen bei Langnau aushelfen musste. Er kam in jenem Match aber nur etwas mehr als drei Minuten zum Einsatz. “Das hat enorm Selbstvertrauen gekostet, aber dieses Tor hat mir enorm geholfen.” Das galt auch für die anderen Premierenschützen.

Marchon und Gähler erhöhten auf 3:0. Kaum war eine Strafe überstanden, schoss Gähler zum 3:0 ein (21.). Simek holte sich an der Bande den Puck, arbeitete sich unwiderstehlich vors Goal und erhöhte auf 4:0. Dann kam endlich Niki Altorfers erstes Goal, er schob den Puck nach einem Pfostenknaller Randeggers über die Linie. Und schliesslich lenkte Ramon Knellwolf einen Schuss Figrens im Powerplay in die Maschen. Knellwolf war für den verletzten Obrist ins Team gerutscht.

Am Samstag kommt Visp

Nach den zwei Auswärtspartien mit akustischem Heimvorteil spielen wir am Samstag wieder richtig zu hause. Und es wird ein richtiges Spiel werden: Es kommt der EHC Visp mit zwei starken schwedischen Stürmern und Coach Per Hanberg, der die zwei letzten Saisons in Kloten gearbeitet hat.

Roland Jauch/EHC Kloten