Langenthal - ein Unterschied von zwei Toren

Insta Heimspiele 211019

6 Spiele, 18 Punkte – das ist die maximale Ausbeute unserer Mannschaft ab Runde 6. Diese Woche folgen zwei weitere attraktive Heimspiele. Den Auftakt macht heute (19.45) der Match gegen Langenthal, am Freitag reist La Chaux-de-Fonds an. Die Neuenburger sind zurzeit das Team mit der längsten Erfolgsserie: Sie gewannen sieben Mal in Folge; wie der EHC Olten, bevor der letzte Woche in Kloten antrat.

Aber zuerst heisst es, gegen Langenthal zu bestehen. Das erste Heimspiel gewannen wir 3:0, die Siegsicherung gelang allerdings erst im letzten Drittel, als Patrick Obrist das 2:0 schoss. Flurin Randeggers Treffer zum 3:0 fiel nach 59:59 ins leere Tor. Die Langenthaler verloren bereits nach drei Partien ihren finnischen Stürmer Eero Elo, auch deshalb haben sie schon fünf Nuller auf ihrem Konto. Inzwischen ist mit Roope Ranta ein Ersatz in Finnland gefunden worden. Die Offensive ist das Hauptproblem von Langenthal, der Schnitt der erzielten Tore ergibt 2,27 pro Match, das ist in der Swiss League nur der neuntbeste Wert. Unser Team hat genau zwei Goals pro Spiel mehr produziert.

Die besten Defensiv-Zahlen

Und in der Zwischenzeit sind wir in einer ganz wichtigen Disziplin die Nummer 1: Keine Mannschaft hat weniger Gegentreffer zugelassen als wir, nämlich 20 oder 1,82 pro Spiel. Langenthals Schnitt kassierter Treffer beträgt 3,27. In einer Disziplin aber stehen die Langenthaler vor uns: Sie haben das statistisch beste Powerplay, wir sind da die Nummer 2.

Roland Jauch/EHC Kloten