Auch auswärts 6 Tore erzielt

Resulate PP gck2viertel

Zweites Spiel, zweiter Sieg in der Viertelfinal-Serie gegen die GCK Lions. Nach dem 6:3-Heimsieg gewannen wir im “Stadiönli” vor lediglich 739 Zuschauern 6:1 (3:0, 0:0, 3:1). Wieder waren wir im letzten Drittel enorm gut – nach einem Durchhänger zwischen der 21. und 40. Minute. Meyer war zweifacher Torschütze, die weiteren Goals schossen Marchon, Spiller, Faille und Figren.

25 Minuten hatten wir in Spiel 1 auf unser erstes Tor warten müssen. In der zweiten Partie ging es ziemlich schnell. Robin Zumbühl im Tor der Lions konnte sich nicht mit Paraden warmspielen, die ersten Schüsse schmerzten bereits – weil sie im Netz landeten. Andri Spiller im Trikot des Topskorers fühlte sich speziell wohl, er behauptete sich in der Lions-Zone an der Bande gegen zwei Gegenspieler. Und er hatte die Übersicht. Marchon nahm seinen Pass direkt ab, 1:0 für uns nach viereinhalb Minuten. 138 Sekunden später war es Spiller, der mit einer Direktabnahme die Vorarbeit Figrens und Failles mit dem 2:0 veredelte. Elf Sekunden vor der Pause setzte dann Dario Meyer noch den Puck zum 3:0 ins Netz. Die Lions kamen in diesen 20 Minuten nur einmal gefährlich in unsere Zone.

Doch der Gegner gab nicht einfach so auf. Anstelle von Zumbühl kam Jeffrey Meier ins Tor. Und wir wurden ein bisschen gar sorglos und nachlässig. Plötzlich hatten die Lions mehr vom Spiel. So viel mehr, dass sich Trainer Jeff Tomlinson nach 27:22 zu einem Timeout gezwungen sah. Es half ein bisschen aber wir fanden nicht mehr in die geradlinige Spur aus Drittel 1 zurück. Das Gute an diesem Abschnitt war, dass wir keinen Treffer kassierten.

“Wir wollten mit viel Energie ins Spiel gehen, das scheint uns gegen sie ein gutes Rezept”, sagte Dario Meyer. “Schade war, dass wir im zweiten Abschnitt ein bisschen diese Linie verloren. Aber immerhin konnten wir im letzten Drittel nochmals zulegen.” Und wie: Wieder gab es schnelle Tore. Berris Powerplaygoal zum 3:1 brachte die Lions nur kurz in Schwung. Als Reinbacher und Aeschlimann draussen sassen, schlugen wir bei 4:4 Feldspieler zu. Faille platzierte sich vor dem Tor, Nodari schoss – und unser Kanadier lenkte gekonnt zum 4:1 ab. Guebey gebrauchte danach seinen Stock nicht regelkonform gegen Marchon, es gab eine 4:3-Situation für uns. Nur 27 Sekunden nach dem 4:1 folgte durch Figren mit einem Weitschuss-Hammer das 5:1. Bei einer angezeigten Strafe gegen die GCK Lions traf Meyer erneut.

40 Minuten lang war der Gegner ohne Strafe davongekommen, dann aber, als ihm offenbar die Kräfte ausgingen, reihte er eine auf die andere. Es waren auch Frustfouls dabei. “Sehr viele hohe Stöcke”, beklagte sich Dario Meyer. “Das geht nicht.” Simon Seiler zeigte das in der letzten Minute dem gegnerischen Schützen Berri, beide kassierten noch eine Fünfminutenstrafe. Die Serie ist giftig und hart.

Die Neuen mittendrin

Für unsere B-Lizenzspieler gab es keine langsame Angewöhnung, im Gegenteil: Sie waren bereits mittendrin. Am wenigsten noch Tim Wolf, der sich als Ersatz für Sandro Zurkirchen die Sache von aussen ansah. Aber Anthony Rouiller, der Verteidiger von Ajoie, spielte – an der Seite von Dario Bartholet, der zuletzt ja in Ajoie trainiert hatte (Steiner und Gähler sind krank). Und Michael Loosli, von Langnau gekommen, war ebenfalls in der Aufstellung neben Kellenberger und Knellwolf.

Weiter geht es am Donnerstag in der stimo arena mit Spiel 3.

GCK Lions – Kloten 1:6 (0:3, 0:0, 1:3); Stand 0:2.

KEBO. - 739 Zuschauer. - SR Ströbel, Potocan; Duc/Francey. - Tore: 5. Marchon (Spiller) 0:1. 7. Spiller (Faille, Figren) 0:2. 20. Meyer (Bartholet, Altorfer) 0:3. 45. Berri (Backman; Strafe Hinterkircher) 1:3. 51. Faille (Nodari; Strafen Reinbacher, Aeschlimann) 1:4. 51. Figren (Ganz, Marchon; Strafen Reinbacher, Aeschlimann, Guebey) 1:5. 54. Meyer (Kellenberger, Hinterkircher; Strafe angezeigt) 1:6. - Strafen: GCK 4–mal 2 plus 5 (Berri), Kloten 5–mal 2 plus 5 (Seiler).

GCK Lions: Zumbühl (21. Jeffrey Meier); Braun, Büsser; Burger, Capaul; Guebey, Noah Meier; Landolt; Graf, Aeschlimann, Suter; Hayes, Backman, Küng; Berri, Schlagenhauf, Casutt; Henry, Mettler, Marchand; Baechler.

Kloten: Zurkirchen; Ganz, Kindschi; Nodari, Seiler; Rouiller, Bartholet; Reinbacher, Randegger; Figren, Faille, Spiller; Altorfer, Meyer, Marchon; Knellwolf, Kellenberger, Loosli; Obrist, Ness, Hinterkircher.

Bemerkungen: Kloten ohne Nyffeler (Genf), Gähler, Steiner, Melnalksnis (krank), Dostoinov, Lindemann, Schreiber (rekonvaleszent), Janett, Stämpfli, Füglister (überzählig).