Ein Sieg zum Kick-Off

03. September 2022

HG

Einen Tag nach der 2:4-Niederlage gegen Lugano schlugen wir Genf-Servette 4:2 (3:1, 0:1, 1:0). Nach elf Minuten führten wir 3:0, gerieten nachher aber in Bedrängnis, die Genfer waren mehrmals nahe am Ausgleich. Doch dann machte Dario Meyer mit seinem zweiten Tor des Nachmittags (nach einem perfekten Vorstoss von Matteo Nodari) in der zweitletzten Minute alles klar. Im dritten Spiel gegen ein National-League-Team holten wir den zweiten Sieg, das ist gut für die Moral.

Beide Teams spielten mit vier Ausländern, bei uns waren Goalie Metsola, Verteidiger Ekeståhl Jonsson, Arttu Ruotsalainen und Eric Faille im Einsatz. Faille in ungewohnter Rolle als rechter Flügel. Die Genfer liessen unter anderen ihren Zauberer Linus Omark zuschauen.

Die Linie mit Faille, Ruotsalainen und Marchon funktionierte prächtig und setzte die Genfer von Beginn weg unter Druck. Wirklich von Beginn weg, denn nach nur 26 Sekunden war der Puck zum 1:0 für uns im Tor. Arttu Ruotsalainen vollendete die Vorarbeit von Faille und Capaul. In der 8. Minute schlug das Trio wieder zu, Marchon traf nach Assists von Ruotsalainen und Faille. Und nach elf Minuten nützten wir – im Gegensatz zum Vortag gegen Lugano – eine doppelte Überzahl zum 3:0 durch Dario Meyer aus.

Doch mit der Fortdauer des Spiels wurden die Genfer stärker. Vielleicht auch, weil wir nur noch mit drei Centern spielten (Simon Meier schied im ersten Drittel aus). Doch zuerst gab es im MItteldrittel Szenenapplaus für Arttu Ruotsalainen, Lucas Ekeståhl Jonsson und Goalie Juha Metsola für bemerkenswerte Aktionen. War das erste Genfer Tor noch glücklich zustande gekommen, war das zweite regelrecht erzwungen: Im Powerplay hatte Servette mehr Muskeln und Teemu Hartikainen verkürzte kurz vor der zweiten Pause auf 3:2.

Wir hielten nach dem Zwischentief des Mitteldrittels mehr als dagegen und Metsola hielt alles. Beide Teams trafen je einmal die Latte, beide Teams hatten je ein Powerplay mit Möglichkeiten. Erst Meyers Direktschuss entschied.

Und bereits haben wir acht Tests hinter uns, die letzten folgen am Wochenende mit Bietigheim (stimo arena am Freitag, 16.00) und in Bellinzona gegen Ambri (Samstag, 18.30). Und am 18. Steigt das erste Meisterschafts-Heimspiel gegen die SCRJ Lakers.

Roland Jauch / EHC Kloten

Kloten – Genf 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)

stimo Arena. - 1317 Zuschauer. - SR Fausel, Staudenmann; Bachelut, Pitton. - Tore: 1. (0:26) Ruotsalainen (Faille, Capaul) 1:0. 8. Marchon (Faille, Ruotsalainen) 2:0. 11. Meyer (Marchon, Bougro; Strafen Smons, Vatanen) 3:0. 19. Antonietti (Smirnovs, Völlmin) 3:1. 40. Hartikainen (Filppula, Winnik; Strafe Steiner) 3:2. - Strafen: je 3-mal 2 Minuten.

Kloten: Metsola; Reinbacher, Ekeståhl Jonsson; Capaul, Kindschi; Gähler, Steiner, Nodari, Peltonen; Faille, Ruotsalainen, Marchon; Bougro, Kellenberger, Meyer; Spiller, Simon Meier, Loosli; Lindemann, Ness, Altorfer. - Bemerkungen: Lattenschüsse Le Coultre (42.) und Ekeståhl Jonsson (44.). - Kloten ohne Zurkirchen, Aaltonen, Ang, Schmaltz, Ganz, Randegger, Dostoinov, Obrist, Schreiber. - Genf mit den 4 Ausländern Vatanen, Winnik, Filppula und Hartikainen.